Schreib//blockade

Ringo Müller, Historiker

Über mich

Sonnenscheinfoto
Sonnenschein im Winter

In einer weit entfernten Zeit studierte ich in Dresden Neuere und Neueste Geschichte und Literaturwissenschaft. Es war oft eine ganz unbeschwerte Studierzeit. Mit etwas Geduld hatte ich anschließend das Glück, an den Lehrstuhl für Europäische Geschichte / Neuere und Zeitgeschichte (Prof. Dr. Gunther Mai) nach Erfurt zu wechseln. Auch hier durchlebte ich ereignis- und lehrreiche Jahre. Deren schönen und befriedigenden Abschluss zwischen Küchentisch und Schulhof markierte das monatelange Schreiben meiner Dissertationsschrift „Zum Umgang mit feindlichen Ausländer/innen im Deutschen Reich während des Ersten Weltkrieges“.

Aber Erfurt und Christiane Kuller ließen mich glücklicherweise nicht ziehen. Zurzeit bin ich wieder an der → Universität Erfurt tätig. Diesmal verschlug es mich an die Professur für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit (Prof. Dr. Jörg Seiler).

Meine Forschungsschwerpunkte liegen demzufolge seit vielen Jahren im „Zeitalter der Schreibmaschine“. Gern gehe ich von einzelnen Überlieferungen aus und versuche, die Geschichten um sie herum zu verfolgen, zu hinterfragen und die Möglichkeiten für eine eigene Erzählung auszuloten. So ergeben sich meine Forschungsinteressen: Wie werden soziale, kulturelle und politische Gruppen hervorgebracht? Durch welche Akteur-Netzwerke und infolge welcher Wissensformationen werden sie in Geltung gesetzt? Welchen Deutungen unterliegen sie bis hin zu meinem eigenen Schreibprozess?

Schreibtisch
Schreibtischpanorama (etwas veraltet)

Schreibtisch

Klar, Historiker*innen benötigen nur einen Bleistift und einen Notizzettel, um zu arbeiten. Aber es geht auch ein wenig komplizierter. Deshalb betreibe ich an dieser Stelle etwas Produktplatzierung.

Treeline.  Doug Bells kleiner Informationsmanager begleitet mich seit über zehn Jahren auf meinen Archivreisen. Exzerpte, Abschriften und Notizen finden dort einen wiederauffinbaren Platz. Vor allem die Suchfunktionen erleichtern mir spätere Recherchen in der Datenbank.

→ Treeline-Homepage

TeXstudio.  Obwohl ich viele Latex-Editoren ausprobierte, kehrte ich doch immer wieder unter Linux und Windows zu TeXstudio zurück. Es funktioniert und das Zusammenspiel mit dem internen PDF-Betrachter funktioniert reibungslos.

→ TeXstudio-Homepage

Alefjäll.  Mensch sitzt gern. Nachdem ich meine Dissertationzeit auf einem simplen Esstischstuhl verbracht hatte, rüßtete ich, als sich abzeichnete, dass ich mit dem Nachdenken und Schreiben noch nicht am Ende angelangt war, auf eine gemütlichere Sitzgelengenheit um.

Leseliste

Zuviele Bücher schlichen sich ins Regal. Das Jahr 2020 war ein fast lektüreloses Jahr. Hier eine kleine Auswahl aus dem derzeitigen Stapel neben meinem Schreibtisch, auf dem Communitytisch oder unterm Bett:

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