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Ringo Müller, Historiker

Projekte

Zum Umgang mit „feindlichen Ausländern“ im Deutschen Reich während des Ersten Weltkrieges

Während vieler Jahre begleitete mich dieses Promotionsprojekt. Im Oktober 2017 konnte ich die entstandene Arbeit an der Universität Erfurt verteidigen. Eine Publikation ist in Bälde zu erwarten.

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Zwischen Duldung und Missbilligung - Die Erschießung des russländischen Kriegsgefangenen Grigorij Afonasenko im Ersten Weltkrieg

Im Zuge meiner Recherchen über „feindliche Ausländer“ stieß ich im Archiv auf Unterlagen über die Erschießung eines russländischen Kriegsgefangenen im Deutschen Reich im Jahre 1916. Die Berichte und Ermittlungen zu diesem Ergeignis sind Gegenstand eines Textes, der demnächst entweder als Aufsatz oder als kleines Buch veröffentlicht werden soll.

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Zwischen Erfahrung und Erinnerung: Bildungs(um)wege christlicher DDR-Bürger*innen von der sozialistischen Gesellschaft bis in die Gegenwart

Im Anschluss an meine Promotion hatte ich die Möglichkeit, ein Projekt in der Zeitgeschichte zu beginnen: Zwischen Erfahrung und Erinnerung: Bildungs(um-)wege christlicher DDR-Bürger*innen von der sozialistischen Gesellschaft bis in die Gegenwart. Das Projekt wird zunächst von 2019 bis 2022 durchgeführt.

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Kleinere Schreibvorhaben

In meiner Schreibtischschublade schlummern zwei weitere Projekte, die ich gern bald umsetzen würde.

Die Archivierung eines Krieges – Das Bayerische Kriegsarchiv in den 1920er Jahren (Arbeitstitel)
Wie archivierten Offiziere in München nach dem Weltkrieg die papierenen Hinterlassenschaften des Militärs und seiner Verwaltung? Wie definierten sie was ein Archiv ist, sein kann und sein soll? Und verstanden sie sich selbst als Archivare?

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Anmerkungen März 2021. Noch ist es leider nur ein Vortrag, den ich um einige Gedanken und Perspektiven anreichern möchte. Hierzu gehört auch, dass ich zwei wichtige im letzten Jahr erschienene Monografien in meine Betrachtung aufnehme: Sina Steglich, Zeitort Archiv. Etablierung und Vermittlung geschichtlicher Zeitlichkeit im 19. Jahrhundert, Frankfurt a.M. 2020 und Philipp Müller, Geschichte machen. Historisches Forschen und die Politik der Archive, Göttingen 2019.

Das doppelte Leben des Edgar Wibeau - Ulrich Plenzdorfs Neue Leiden als Bruchstück einer Gesellschaftsgeschichte der sozialistischen deutschen Gesellschaft (Arbeitstitel)
Plenzdorfs Text bietet einen spannenden Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit den Lebensvorstellungen in der DDR. Denn er verweist jenseits einer leichtgewichtigen Kritik am sozialistischen Alltag auf die konflikthaften und unentschiedenen Erzählungen innerhalb einer Gesellschaft über sich selbst.

Lehrveranstaltungen in der Neueren und Zeitgeschichte

Meine Seminare an der Universität waren immer auch viele kleine Projekte für mich.

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